Schriften

Zielabweichende Handlungsplanung der nicht dominanten Hand in ergotherapeutischen Übungssituationen

Eine ergotherapeutische Grenzfallbeobachtung zu motorischer Eigenständigkeit, Aufgabeninterpretation und stiller Opposition im beidhändigen Arbeiten Thema: Warum die nicht dominante Hand grundsätzlich andere Vorstellungen vom Therapieziel besitzt Schlagwörter: nicht dominante Hand, Therapieziel, Handlungsplanung, Bimanualität, motorische Eigenständigkeit Abstract Die nicht dominante Hand übernimmt in vielen Alltagstätigkeiten eine unterstützende Rolle. Sie hält, stabilisiert, führt Material nach oder sichert den […]

Nutzungsinduzierte Persönlichkeitsentwicklung therapeutischer Knetmassen

Eine ergotherapeutische Grenzfallbeobachtung zu Materialgedächtnis, Knetcharakter und der allmählichen Ausbildung persönlicher Eigenarten Thema: Die zunehmende Persönlichkeit von Therapieknete nach wiederholter Benutzung Schlagwörter: Therapieknete, Materialgedächtnis, Knetcharakter, Nutzungsspuren, Handmotorik Abstract Therapieknete wird in ergotherapeutischen Übungssituationen wiederholt gedrückt, gerollt, gezogen, geteilt und erneut zusammengefügt. Obwohl das Material grundsätzlich dieselbe Zusammensetzung behält, wirkt eine häufig benutzte Knetmasse nach einiger […]

Beobachtungsbedingte Verdopplung manueller Arbeitsleistung bei ergotherapeutischen Spiegelübungen

Eine ergotherapeutische Grenzfallbeobachtung zu Spiegelbildern, Bewegungsbilanz und der scheinbaren Mehrfachbeschäftigung einzelner Hände Thema: Warum Spiegelübungen den Eindruck erzeugen, eine Hand arbeite doppelt Schlagwörter: Spiegelübung, Handmotorik, visuelle Rückmeldung, Bewegungsverdopplung, Arbeitsleistung Abstract Spiegelübungen werden in ergotherapeutischen Zusammenhängen eingesetzt, um Bewegungen sichtbar zu machen, Aufmerksamkeit zu lenken und die Wahrnehmung von Handlungen zu unterstützen. Dabei erzeugt eine tatsächlich […]

Reichweitengrenznahe Motivationssteigerung durch absichtlich knapp entfernt platzierte Alltagsgegenstände

Eine ergotherapeutische Grenzfallbeobachtung zu Greifraum, Annäherungsbereitschaft und der motivierenden Wirkung weniger Zentimeter Thema: Die therapeutische Bedeutung von Gegenständen, die absichtlich knapp außerhalb der Reichweite abgelegt werden Schlagwörter: Reichweite, Greifraum, Alltagsgegenstände, Motivation, Handlungsplanung Abstract Alltagsgegenstände werden in ergotherapeutischen Situationen häufig so platziert, dass sie gut sichtbar und sicher erreichbar sind. Die vorliegende Grenzfallbeobachtung untersucht dagegen jene […]

Nutzungsinduzierte Lochpräferenz in ergotherapeutischen Steckbrettern

Eine ergotherapeutische Grenzfallbeobachtung zu Einsteckhäufigkeit, Lochloyalität und der schrittweisen Bevorzugung einzelner Positionen Thema: Warum Steckbretter bevorzugte Löcher entwickeln Schlagwörter: Steckbrett, Lochpräferenz, Feinmotorik, Platzierung, Wiederholung Abstract Steckbretter werden in ergotherapeutischen Übungssituationen häufig eingesetzt, um Feinmotorik, Hand-Auge-Koordination und räumliche Planung zu fördern. Üblicherweise wird angenommen, dass alle Löcher eines gleichmäßig gefertigten Bretts dieselbe Funktion besitzen. Die vorliegende […]